Lungenkrebs-Früherkennung

Lungenkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland, mit 60 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner pro Jahr. Seine Symptome treten meist erst spät in einem dann oft nicht mehr heilbaren Stadium auf. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto höher ist die Überlebenschance. Ca. 95% aller Lungenkrebspatienten sind Raucher. Auch bei Menschen mit Risikofaktoren wie dem Kontakt zu Umweltgiften (Asbest, Eternit, Uran, Kohlenstoffverbindungen) oder Krebserkrankungen in der Blutsverwandtschaft kann eine Lungenkrebs-Früherkennung angemessen sein.

Lungenkrebs-Füherkennung durch Low-Dose-Computertomographie

Mittels Computertomographie (CT) können Tumoren schon ab einer Größe von nur wenigen Millimetern frühzeitig entdeckt werden. Die 5-Jahres-Überlebensrate (d.h., wieviele Patienten fünf Jahre nach Tumorentdeckung bzw. Behandlungsbeginn noch leben) liegt bei kleinen Tumoren im Stadium I bei ca. 80% und sinkt bei großen Tumoren im Stadium III auf ca. 10%. Das Lungenscreening-CT kann kleinere Veränderungen des Lungengewebes und des Rippenfells frühzeitig darstellen. Für die Lungenkrebs-Früherkennung setzen wir die Low-Dose-Methode ein, deren Strahlendosis noch geringer ist als bei der herkömmlichen Technik.

Computertomographie der Lunge – Wissenswertes zum Untersuchungsablauf

In der Regel ohne Kontrastmittelgabe wird während einer Atemanhaltephase von 15-20 Sekunden ein hochwertiger lückenloser Datensatz Ihres gesamten Lungengewebes gewonnen. Die Untersuchung selbst dauert nur wenige Minuten, die Auswertung durch Ihren Radiologen jedoch wesentlich länger. Bei Interesse berät Sie einer unserer Ärzte unverbindlich zum konkreten Nutzen der Untersuchung für Sie, zu Ihren individuellen Risiken und den genauen Kosten. Bitte sprechen Sie uns an!

Wer trägt die Kosten der Untersuchung?

Die Lungen-CT-Untersuchung wird nur dann von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet, wenn vorausgehende Erkrankungen oder aktuelle Beschwerden eine medizinische Indikation zur Abklärung der Symptomatik darstellen. Aus medizinischer Sicht ist diese zusätzliche Diagnose jedoch auch in vielen weiteren Fällen sinnvoll. Die Untersuchung wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet und Ihnen persönlich in Rechnung gestellt. Viele private Krankenversicherungen erstatten die Kosten der Untersuchung. Im Einzelfall sollten Sie mit Ihrer Versicherung diesbezüglich Kontakt aufnehmen.

Am Standort Heidelberg nehmen wir diese Untersuchung mit dem High-End-Computertomographen Siemens SOMATOM Force vor, den wir als deutschlandweit erste niedergelassene Praxis einsetzen.

Informationen zum Siemens SOMATOM Force

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